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Textil-Lexikon

Kalandern:

Bezeichnung für einen Veredlungsvorgang, bei dem textile Flächen zwischen sich drehenden Walzen durchgeführt und dabei gepresst werden, mit dem Ziel: Textilien glänzender, glatter, fülliger geschlossener, geschmeidiger zu machen, oder aber auch um Textilien zu strukturieren.

Kalmuck:

Dicke, beidseitig gerauhte Baumwoll- oder Viskosefasergewebe entweder mit zwei Schussfadensystemen oder als Doppelgewebe.

Kaschieren:

Einlagern von Bindemitteln zwischen zwei Stoffbahnen und nachfolgendes Kalandern.

Kettbaum:

Wickelkörper, auf dem die Kettfäden in Parallelwicklung aufgewickelt werden ->Bäumen

Kette:

(lat. Catena = Reih, Schar), die Längsfäden im Gewebe

Köper:

-> Bindungen

Kratzen (-beschlag):

Bezug der Walzen (Tambour) in einer Rauhmaschine mit Kratzenband. Die Feinheit, d.h. die Zahl der Drahthäkchen des Beschlages richtet sich nach der Faserfeinheit und der dem Arbeitsorgan zugewiesenen Aufgabe.

Kreuzspule:

Garnmenge, die auf eine zylindrische oder kegelige Hülse in so steilen, sich kreuzenden Schraubenlinien aufgewickelt ist, dass sie in sich selbst genügend Halt besitzt, also keine Randscheiben benötigt.

Kreuzspulmaschine:

Maschine zum Aufwickeln von Garn in From von Kreuzspulen und gleichzeitiger Beseitigung von Faserflug, Fremdkörpern und Garnfehlern.

Krumpfen:

Eingehen (Einlaufen) von Stoffen in beiden Warenrichtungen nach dem Trocknen. Durch Appreturverfahren können Textilien krumpfecht, d.h. nicht oder wenig krumpfend gemacht werden. Den verbleibenden Wert der Krumpfung bezeichnet man als Restkrumpfwert in % der Fertiglänge.

 

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